| Die Philippinen |
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Die Philippinen (amtlich Republik der Philippinen) liegen im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Es ist mit 300.000 km² der fünfgrösste Inselstaat der Welt, 2007 lebten knapp 89.000.000 Millionen Menschen auf den Philippinen. Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 880 bewohnt sind. Lediglich elf Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km²; die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur 1.000 sind größer als 1 km². Es existieren derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon – beide auf Luzon gelegen – in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Die höchste Erhebung der Philippinen ist der Mount Apo. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit einer Tiefe von bis zu 10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Am 4. Juli 1946 wurden die Philippinen offiziell in die Unabhängigkeit entlassen. Die USA behielten einige Jahrzehnte lang wirtschaftliche Sonderrechte und militärische Stützpunkte auf den Philippinen. Nach der Unabhängigkeit galt zunächst einmal die Verfassung von 1935 weiter, in der die Philippinen eine Präsidialrepublik nach amerikanischem Muster waren. Auch das Schulsystem ähntelt dem us-amerikanischen sehr. Aktuelle Präsidentin, seit 2001, ist Gloria Macapagal Arroyo, die allerdings weniger durch erfolgreiche Politik, als durch Korruptions- und Wahlfälschungvorwürfe auffällt. Somit ist eine sinnvolle Regierungsarbeit zur Zeit nur sehr eingeschränkt möglich.
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